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Drymobius
margaritiferus
(Schlegel 1837)
(Perlnatter/
Central American Speckled Racer)
"Für uns
eine der schönsten Schlangen der Welt!!!"
Wir suchen noch ein NZ-Männchen!!
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Steckbrief Merkmale:
Größe: ca. 100-130cm, sehr schlank, extrem große Augen, runde
Pupille mit rötlich-brauner Iris, gekielte Dorsalschuppen Färbung:
helle Ventralia, Rücken mit Fleckenzeichnung; jede Rückenschuppe hat
einen gelben, gelbgrünen oder bis ins rötlich- blaue laufenden Fleck, so
dass die Oberseite fein gesprenkelt wirkt (D. rhombifer mit großen
dunklen Flecken!)
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Vorkommen/ Habitat:
Von Texas/ USA über Mexiko und Mittelamerika bis ins nordwestliche Südamerika
(Kolumbien). In Savannen, Feucht- und Regenwäldern. Als Jungtiere gerne
kletternd, später Bodenbewohner. Meist in Gewässernähe/ Feuchtgebieten
vorkommend D.
m.margaritiferus: Texas (USA) bis Südamerika (entlang der Karibikküste)
D. m. maydis: Nicaragua (Great Corn Island)
D. m. occidentalis: Mexiko (Chiapas) bis El Salvador (Pazifikküste!) In
den USA sind die Populationen der Perlnatter (hier D. m.margaritiferus
gefährdet, in Mexiko ist die Art geschützt!) Die
Schwesternart Drymobius chloroticus ist eine ausgesprochene Hochlandart (Mexiko bis
Zentralnicaragua)
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Portrait von oben:
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Verhalten: Nervös,
leicht reizbar und pfeilschnell ("Racer" > Rennnatter!!;-)
Tagaktiv (unser Tier lebt insgesamt
rel. versteckt)
beißt beim Ergreifen und reagiert zunächst sehr hektisch, beruhigt sich
nur langsam. Unsere Perlnatter holen wir nur für Pflege- oder
Hygienemaßnahmen aus dem Terrarium. Dabei benutzen wir Spülhandschuhe/
enge Lederhandschuhe. Darauf reagiert die Perlnatter nicht (siehe auch unten). In blanke Hände würde sie sofort beißen
>>> Stressvermeidung für Tier (!!) und Mensch;-)
Drymobius besitzt wohl auch
Duvernoysche Drüsen. Über den Speichel wird ein Gift in die Beute
impliziert/ gekaut und wirkt dort toxisch. Über eine Giftwirkung beim Menschen
ist nichts bekannt. Evtl. wird die Blutgerinnung herabgesetzt (besser
Handschuhe nehmen!...;-)
Haltung: gut bepflanztes, großes
Terrarium (mind. 120x60x50; besser größere Tiefe!), viele
Versteckmöglichkeiten! Stressfreie Umgebung; Temperaturen 25°-28°C, nachts
nicht unter 20°C ("tropische Nächte";-)
Keine Überwinterung entsprechend dem
Vorkommensgebiet (subtropisch/ tropisch)
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Fortpflanzung:
Ovipar (=eierlegend)
Gelegegröße: 4-7 Eier; in der Natur wurden frisch geschlüpfte Jungtiere
(ca. 20cm, 5g, weniger bunt als die Adulti) im Juni-August beobachtet
(Regenzeit in Mittelamerika > viele Anuren)
Inkubationsdauer: ca. 60-70 Tage Nahrung:
Nagetiere, in der Natur: Frösche, Kröten, Echsen, Reptilieneier, Nagetiere.
Unsere Perlnatter frisst problemlos tote Rattenbabys, die wir ihr an den
Eingang ihres Versteckes legen. Laut Aussage von Marcel von World of Snakes
in Grecia/ Costa Rica, die wir im Juli 2005 besucht hatten, sollen
Perlnattern, die ausschließlich mit Nagetieren gefüttert werden, nicht so
langlebig sein. Im dortigen Schlangenpark wurden über 2 Jahre Perlnattern
gehalten und erwiesen sich dort als problemlose Mäusefresser. In den USA
wurde auch Hähnchenfleisch/ Putenfleisch in Stückchen gefüttert.
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Literatur:
-
Borer,
Markus, Haltung und Zucht der Perl- oder Rennnatter, Drymobius
margaritiferus (.pdf!!!)
(Schlegel, 1837), S. 40f, in: aqua-terra- austria 10,2009
-
Ernst/ Ernst, Snakes of
the United States and Canada, Washington/ London, 2003
-
Köhler, G., Reptilien
und Amphibien Mittelamerikas, Band 2. Schlangen
-
Körber, Uli, Haltung und
Nachzucht der Perlnatter, in: DATZ 6/2004, S.18-2, Stuttgart 2004
Links:
Viele Perlnatternhalter gibt
es ja nicht in Europa, aber hier sind ein paar...
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