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Rhadinophis frenatum

(Asiatische Zügelnatter/ Rein Snake)

GRAY 1853

Terra typica

Wir haben seit März 2009 ein Pärchen (DNZ 2008). Zügeknattern werden selten gehalten und/ oder vermehrt. Nachzuchttiere sind im Gegensatz zu Wildfängen unproblematischer in der Haltung; trotzdem ist die Art Schlangenhaltern mit Erfahrung zu empfehlen. Einzelhaltung ist bei der Aufzucht empfohlen (belüftete Kunststoffbox). Wir halten unser Pärchen zusammen in einem Terrarium 100x50x80 mit reichlich Klettermöglichkeiten.

Steckbrief

Merkmale:
Die Jungtiere sind - wie viele andere Kletternattern - unscheinbar in Grautönen getarnt und färben sich mit Wachstum und Reife zunehmend grün um. Im Verlauf des Wachstums kann es zu einer Türkisfärbung der Schuppen kommen, die sehr eindrucksvoll aussieht. Mehr oder weniger intensiv treten gelb- schwarze Fleckungen auf, die bei erwachsenen Tieren jedoch nicht mehr vorhanden sind. Adulte Tiere haben m.E. sehr starke Ähnlichkeit mit Rhynchophis boulengeri (nur eben ohne Hörnchen;-)

Ventralia: 198-235
Subcaudalia: 118-148
Dorsalia: 19

Größe: ca. 80-120cm

< links: Unser Männchen (auf dem Bild ca. 10 Monate alt) beim Erkunden des Terrariums

Vorkommen/ Habitat:
SO-Asien: China, Indien, Nord- Thailand, Taiwan.

Die Zügelnatter ist in der Natur recht schwer zu finden und daher wohl weiter verbreitet als tatsächlich nachgewiesen. Sie wird in Gebüschen, niedrigen Bäumen und in Bambuspflanzen montaner Wälder SO- Asiens (550-2000m Höhe) angetroffen.

 

 

Verhalten:
Haltung: Rhadinophis frenatum verträgt keine hohen Temperaturen. Eine Haltung zwischen 22°-26°C ist optimal. Nachts sollte die Temperatur auf ca. 20°C fallen.

Wichtig!!!: Die Tiere dürfen nicht feucht gehalten werden, da es sonst schnell zu gefährlicher Pilzbildung kommen kann (mdl. Mitteilung Klaus Schulz). Wir halten unsere Terrarien trocken u. haben lediglich eine Wetbox mit feuchtem Sphagnummoos im Terra. Höchstens kurz vor einer bevorstehenden Häutung wird das Versteck (Tontopf) leicht angesprüht. Also im Prinzip wie bei einer Kornnatter;-)


Überwinterung: je nach Herkunft ca. 6 Wochen bei ca. 15 °C


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links: Unser Weibchen als knapp einjähriges Jungtier

Kleine, tote Babymäuse von der Pinzette werden von Jungtieren problemlos gefressen. Hier das Weibchen.


Sehr kleines Jungtier (DNZ) im Größenvergleich.

Adulte Tiere sind sehr schön grün gefärbt.

Fortpflanzung: Ein Gelege umfasst ca. 8 Eier, die knapp 60 Tage Inkubationszeit bedürfen.

Nahrung: Nagetiere; unsere Zügelnattern nehmen tote Mäuse von Pinzette (teilweise ins Terrarium gelegt) problemlos an, wobei - typisch für asiatische Kletternattern - die Weibchen die deutlich besseren Fresser sind.

Literatur/ Links

  • Schulz., K.D., Eine Monographie der Schlangengattung Elaphe Fitzinger, Bushmaster Publ. 1996

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