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Rhadinophis
(Gonyosoma)
prasinum
(Smaragdnatter/
Grüne Strauchnatter)
1854: Coluber prasinus
(Blyth), später: Elaphe prasina; seit 2006 der Gattung Gonyosoma
zugeordnet (sozusagen die "kleine Gonyosoma oxycephalum";-);
mittlerweile gemeinsam mit R. frenatum in eine eigene Gattung "Rhadinophis"
überführt.
Terra typica: Asám (NO- Indien) Wir
haben seit Mai 2007 ein Pärchen der Art aus der NZ 2007 von Ralf Bennemann. Die Art wird z.Zt. noch selten gehalten und/ oder
nachgezogen. Nachzuchttiere sind im Gegensatz zu Wildfängen unproblematischer in
der Haltung. trotzdem ist die Art nur erfahrenen Schlangenhaltern zu empfehlen,
da sie bisweilen sehr nervös und heikel reagieren. Die Haltung sollte in
störungsfreier Umgebung erfolgen. Einzelhaltung ist insbes. bei der Aufzucht
wichtig (Kunststoffbehältnisse). In oben geschlossenen Behältnisdeckeln sind
die (Jung-)Tiere weniger gestresst und fressen besser.
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Steckbrief Merkmale:
Größe: GL
ca. 120cm (Ausnahme bis 150cm)
schlank, ausgeprägte Ventralkiele, langer Schwanz, große Augen mit
grünlich- bläulicher Iris, Weibchen oft etwas kräftiger, grüne
Oberseite (dorsal) m. schrägem Netzmuster (Zwischenhaut), weißer
Streifen entlang der Ventralkiele.
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Vorkommen/ Habitat:
SO-Asien (NO- Indien, SW- China, Thailand (Loei), Vietnam, Laos, W- Malaysia),
gilt primär als Bergbewohner, aber auch in tieferen Lagen mittlerweile
gefunden; sehr gute Tarnung im Blattwerk, sehr schwer zu entdecken, daher
wahrscheinlich häufiger als bisher registriert vorkommend.
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Verhalten:;
Haltung: einzeln, paarweise oder in
Gruppen (aber nie 2,1, da sonst Unverträglichkeit der Männchen!), bei ca. 25-28 Grad
Celsius tagsüber u. 20-22 Grad nachts, Terrariengröße (empfohlene
Richtlinie): 120x60x120; ein Teil des Bodengrunds (z.B. Torf, lehmhaltige
Anzuchterde m. etwas Spielsand) sollte leicht feucht gehalten werden.
Versteckplätze (Blumentöpfe, Korkröhren), ausreichender Wasserbehälter
(Bademöglichkeit), Grünpflanzen als Kletter- und Versteckmöglichkeit, Alle
2-3 Tage ausgiebig sprühen (die Tiere trinken dann direkt die Sprühtropfen!),
Beleuchtung mit Leuchtstoffröhren
Überwinterung: je nach Herkunft ca. 6 Wochen bei 10-15 Grad Celsius
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Das Ursprungsgebiet
unserer Tiere (1,1 DNZ 2007) ist Loei im Nordosten Thailands. Hier ist
unser Weibchen zu sehen. Tiere aus Vietnam differieren morphologisch/
sehen etwas anders aus.
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Fortpflanzung:
Weibchen sollten erst mit 3 Jahren verpaart werden; Paarungen erfolgen meist im
Sept./ Oktober und Februar/ März; Eiablage: zw. März- Anfang Juli, ein Gelege/
Jahr mit meist 5-8 Eiern (länglich, verklebt); Inkubation bei 25-28 Grad
Celsius für ca. 67- 88 Tage (je kühler, desto länger)
Aufzucht der Jungtiere in Plastikboxen (m. Haushaltspapier, Versteck,
Wasserpott, Kletterast) Nahrung:
Nagetiere, vermutlich auch Vögel und Echsen; teilweise problematische
Fresser (lebende Mäuse werden meist bevorzugt), Weibchen fressen oft häufiger
(=> schnelleres Wachstum); bisweilen Fresspausen von mehreren Wochen/ Monaten
(!) v.a. bei Männchen möglich.
Literatur:
-
Grossmann,
W., Elaphe prasina, in: SAURIA,
Suppl., Berlin 2002, 24 (3), 573-576
-
Manthey,
U., Grossmann, W., Amphibien und Reptilien Südostasiens, Münster 1997, NTV
-
Schulz.,
K.D., Eine Monographie der Schlangengattung Elaphe Fitzinger,
Bushmaster Publ. 1996
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