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Erythrolamprus jaegeristeckbrief schlangen1

Jaegers Rotbauchnatter/Jaeger's Ground snake

Familie: Nattern (Dipsadidae)

Wir halten seit 5/2014 insgesamt 2,2 dieser kleinbleibenden, defensiven und hübschen Wassernatter aus Südamerika. 

Die Haltung erfolgt sehr ähnlich zu vielen Strumpfbandnatter-Arten.


Merkmalejaegeri01

Ungefährlich/ ungiftig, Größe: bis 56cm (Brasilien), bis 68cm (Argentinien); ♀ im Schnitt 35-50cm, ♂ 30-45cm; Schwanz: 20-25 % der GL, Die Körperoberseite ist grasgrün mit einem bräunlichen Rückenstreifen, der Bauch ist orangerot gefärbt.

Unterarten

Die Art wurde 2010 von Liophis zu Erythrolamprus gestellt, was aber 2013 wieder revidiert wurde (Kwet 2013). L. jaegeri coralliventris (Argentinien, Paraguay, Süd-Brasilien; schmalere Rückenmittellinie: 5-6 Schuppen, 63-75 Subcaudalia) und L. j. jaegeri (Uruguay, SW-Brasilien; breitere Rückenmittellinie: 6-8 Schuppen, 52-75 Subcaudalia)

Vorkommen/ Habitat

Brasilien, Uruguya, Paraguy, Argentinien; In Süd-Brasilien eine der häufigsten Schlangen, meist in Gewässernähe, ortstreu

jaegeri02Haltung

23 - 28 °C, Nachabsenkung auf ca. 22-23 °C, Kletteräste, Wasserschale zum Hineinlegen, Schmale Verstecke,  grundsätzlich trocken (!), aber feuchter Rückzugsraum (umgedrehter Tontopf auf Tonuntersetzer, darin feuchtes Sphagnummoos oder als Wetbox), Wärmespot (ca. 35 °C). Gruppenhaltung ist problemlos möglich. keine Überwinterung. Terrarium: 90x50x50cm mit Kletter-, Versteck- und Bademöglichkeiten und (Kunst-)pflanzen.

Verhalten

Die tag- und dämmerungsaktiven Nattern liegen gerne im Wasser, klettern viel und sind sehr neugierig aber auch schreckhaft. Bei Gefahr lassen sie sich vom Geäst fallen und versuchen flink zu fliehen.

Nahrungjaegeri04

Es sind robuste Nachzuchten vom Herbst 2012. Gefressen werden schmal geschnittene Stinte oder andere aufgetaute Süßwasserfische sowie mit zunehmendem Alter kleinste tote Babymäuse. In der Natur sind es primär Froschfresser (auch Quappen), auch Echsen und Fische werden erbeutet. Die Art dringt in der Natur in Schaumnester von Fröschen ein auf Jagd nach Quappen. Süßwasserfische, Stint(teile), tote Babymäuse, Hühnerherz; Multivitaminpulver ca. alle 2 Wochen hinzugeben. Bei der Fütterung sollte man anwesend sein, damit es nicht zu Bissunfällen kommt.

Fortpflanzung

5-8 (max. 14) Eier werden im Boden abgelegt, nach ca. 60 Tagen Inkubation schlüpfen 14-18cm lange Nattern mit 1-2g Gewicht. Jungtiere müssen ggfls. mit lebenden Fischen (Guppy) versorgt werden um den Jagdreiz zu wecken. Die Jungtiere sehen wie kleine Adulti aus. Die Tiere wachsen schnell (ca. 12mm/Monat) und können früh fortpflanzungsfähig sein (jüngstes ♂: 8 Monate bei 26cmGL, ♀ ab 2 Jahren und 35cm). Besser ist es, die Weibchen erst später zu verpaaren.

Literatur & Links

Kwet, A., Jaegers Goldbauchnatter, Liophis jaegeri (Günther 1858). Reptilia (Münster) 12 (63): 51-54, 2007


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Candoia paulsonisteckbrief schlangen1

Pazifikboa/ Vipernboa

Familie: Boas (Boidae)

Unser "Paulchen" ist eine DNZ 2006 von Harald Jorias. Wir hatten ihn im Oktober 2006 bekommen. Mittlerweile haben wir ihn an einen befreundeten Halter aus Bayern abgegeben.

Pazifikboas sind absolut faszinierende Schlangen! Die Pazifikboas bewohnen den asiatischen Raum und dort u.a. die Solomon- Inseln.


MerkmaleCandoia paulsoni

Ungefährlich/ ungiftig. Es gibt verschiedene Farbschläge (orange, grau, beige,...); typisch ist ein Zickzack- Muster über den gesamten Rücken. C. paulsoni kann die Helligkeit ihrer Hautfarbe, sowie Farbnuancen ändern. Dies hängt wohl vom Befinden (Stress, Entspannung), sowie von der Luftfeuchte und Temperatur ab.

Unterarten

Candoia paulsoni galt früher als eine der sechs Unterarten von Candoia carinata, wurde allerdings vor einiger Zeit in den Artstatus gesetzt. Sie gehören mitunter zu den kleinsten Riesenschlangen der Welt! Die Schwesternart Candoia carinata ist kleinwüchsiger.

Vorkommen/ Habitat

 Asien: Solomonen- Inseln, Neu- Guinea, Indonesische Inseln...; trockene und feuchtere Gebiete.

HaltungCandoia paulsoni, männlich

23 - 28 °C, Nachabsenkung auf ca. 22-23 °C, Kletteräste, Wasserschale zum Hineinlegen, Schmale Verstecke,  grundsätzlich trocken (!), aber feuchter Rückzugsraum (umgedrehter Tontopf auf Tonuntersetzer, darin feuchtes Sphagnummoos oder als Wetbox), Wärmespot (ca. 35 °C). Keine Überwinterung. Terrarium für unser  : 60x60x80cm mit Kletter-, Versteck- und Bademöglichkeiten und (Kunst-)pflanzen. Die Luftfeuchte sollte nicht zu niedrig sein (ca. 2x/ Woche sprühen)

Verhalten

 Nachtaktive Würgeschlange, kann abh. von Uhrzeit, Temperatur, Feuchtigkeit u. allgemeinem Befinden die Körperfarbe verändern (hell/ dunkel); (ca. 140cm GL) sind wesentlich größer und kräftiger als (ca. 70cm GL). Männchen besitzen zudem Aftersporne, die zur Paarungsstimulation aktiv Einsatz finden. Allgemein baden Pazifik- oder Vipernboas sehr gerne, besonders nach dem Fressen. Die Wasserschale (=Badewanne;-) sollte daher ausreichend bemessen sein.

NahrungGeburt, Foto: Harald Jorias (www.snakepoint.de)

Beutetiere werden mit den sehr spitzen Zähnen gefasst und kraftvoll erwürgt. Probleme können die Tiere bei der Futteraufnahme bereiten, da sie insbesondere als Jungtiere hauptsächlich Echsen fressen. Mit Geschick und etwas Geduld können die Boas aber auf Nagetiere umgestellt werden. Hierzu ist es z.B. nötig, die Pinkys zunächst mit Echsengeruch (auch: "Lizardmaker") oder Thunfisch (!), ... zu verwittern... Wenn die Candoias an Mäuse gewöhnt sind, ist die Fütterung gewöhnlich problemlos. Zur Umgewöhnung setzten wir unser "Paulchen" als Jungtier immer mit der aufgetauten Babymaus über Nacht in eine Heimchendose. Am nächsten Morgen war die Maus immer gefressen! Heute frisst er blitzschnell von Pinzette. Tote Babymäuse werden nach dem Umschlingen noch lange gewürgt.

Fortpflanzung

Pazifikboas sind (ei)lebendgebärend (=ovovivipar) und können bis zu 50 Jungtiere zur Welt bringen.

Literatur & Links

  • Wirz, Ein Kleinod im Terrarium - die Pazifik-Boa Candoia carinata carinata (Schneider, 1801), herpetofauna 2002, Jg. 24, Nr. 139, S. 19-27

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CandoiaSteckbrief

Pazifikboa

Familie: Boas (Boidae)


Merkmale

Unterarten

 

Vorkommen/ Habitat

 

Haltung

Verhalten

Nahrung

Fortpflanzung

 

Literatur & Links



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Coelognathus radiatussteckbrief schlangen1

Strahlennatter

Familie: Nattern (Colubridae)

Wir hatten 1,1 ÖNZ 2007 C. radiatus (ehem. Elaphe radiata). Genetisches Ursprungsgebiet unsere Tiere ist Sa Pa im Nordwesten Vietnams. Diese genetische Linie hat eine verstärkte Gelbfärbung und ist im Vergleich zu sonstigen Exemplaren der Art, die insgesamt ein weites Verbreitungsgebiet in SO- Asien wundersamerweise hat als "handzahm" zu bezeichnen. Es sind sehr neugierige, aktive Tiere. Die Fütterung erfolgt mit toten Mausratten, die vorsichtig aus der Hand genommen werden. Eine faszinierende Art! Wie andere Schlangenarten auch haben sie einen schlechten Ruf - gelten sie als bissig, wild und ungestüm...all dies können wir von unseren - im Terrarium geborenen - Tieren nicht behaupten. Im Gegenteil! Mittlerweile haben wir das Pärchen an einen befreundeten Halter aus Luxemburg abgegeben.


Merkmaleradiata01

Ungefährlich/ ungiftig. Typisch und namensgebend sind die ums Auge strahlenförmig angeordneten schwarzen Striche, 1,5-1,8m, max. 2,30m, recht schlank wirkende, elegante Schlange, ♂ meist weniger kräftig, da sie weniger fressen.

Unterarten

keine, Schutzstatus: Anhang D der EU-Artenschutzverordnung (nicht meldepflichtig)

Vorkommen/ Habitat

Südost-Asien: Bangladesch, Birma, Brunei, Bhutan, Kambodscha, China, Indien, Indonesien, Laos, Malaysia, Nepal, Singapur, Thailand, Vietnam. Strahlennattern haben ein riesiges Verbreitungsgebiet u. sind daher echte und stabile Allrounder was die Ansprüche an ihr Habitat anbelangt. Lebensraum: subtropisch-tropisch, 0-1500m NN, Gewässernähe mit lockerer Vegetation, Kulturland, und Randzonen des Regenwalds, terrestrisch.

Haltungradiata10

Die neugierige, tagaktive Natter braucht ein Terrarium (1 x 0,5 x 0,75 GL) mit Verstecken, Wasserschale, Wetbox u. Klettermöglichkeiten bei 27-29 °C (Spot: 34 °C) und nachts ca. 20 – 22 °C. Gefressen werden Nager; die Fütterung sollte einzeln erfolgen!

Verhalten

Wer schon auf einer Schlangenfarm in Südostasien war weiß es: Strahlennattern sind immer mit dabei. Ihr stürmisches Temperament wird (leider) für Showeffekte ("Schlangen sind böse u. aggressiv") ausgenutzt. Selten gibt es Bildern von C. radiatus mit geschlossenem Maul u. nicht aufgeblähtem Hals. Interessant ist, dass unsere Strahlennattern aus SaPa im Gebirge Nord-Vietnams extrem ruhige Vertreter sind! Die Tiere sind sehr aufmerksam, tagaktiv und "lammfromm" wie eine zu groß geratene Ringelnatter! Unsere Tiere zeigen nicht das ansonsten bekannte Abwehrverhalten (Hals aufblähen, Fauchen, Maul aufreißen). In asiatischen Schlangenfarmen werden die Tiere manchmal so lange geärgert, bis sie ihre Taktik ändern u. sich tot stellen. Bei der nächstbesten Gelegenheit erwachen sie jedoch plötzlich wieder zum Leben u. machen sich "aus dem Staub"... Interessant, aber definitiv stressig fürs Tier u. daher Tierquälerei! Strahlennattern sind anmutige, edle Tiere. Uns faszinieren sie sehr!

radiata05

Nahrung

Unsere adulten Tiere fressen tote Mäuse (adult) oder auch mittelgroße Ratten. Das Weibchen lässt sich von Hand füttern (und verhält sich dabei supervorsichtig u. langsam), das Männchen geniert sich mehr u. frisst in einer separaten Fütterbox den toten Nager vom Boden.

Fortpflanzung

Eiablagen erfolgen ganzjährig (1-9 Gelege/Jahr je 6-13 Eier). Der Schlupf erfolgt nach 70-80 Tagen bei ca. 27 °C.

Literatur & Links

  • Grossmann,W. & Tillack,F. 2001. Bemerkungen zur Herpetofauna des Khao Lak, Phang Nga, thailändische Halbinsel. Teil II: Reptilia: Serpentes; Testudines; Diskussion. Sauria 23 (1): 25-40
  • Gumprecht, A. 2000. Coelognathus radiatus (BOIE). Sauria (Suppl.) 23 (3): 532-534
  • Schulz, K.-D. 1986. Die hinterasiatischen Kletternattern der Gattung Elaphe, Teil 7 - Elaphe radiata (SCHLEGEL, 1837). Sauria 8 (4): 3-6Schulz., K.D., Eine Monographie der Schlangengattung Elaphe Fitzinger, Bushmaster Publ. 1996
  • Schulz, KD (Hg), Old World Ratsnakes: A collection of papers, 2013
  • Werning, Heiko 2013. Im Schlangenland – Ein Besuch bei Yvonne und Thomas Klesius. Terraria Elaphe 2013 (2): 88-93

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Dasypeltis atrasteckbrief schlangen1

Schwarze Eierschlange/ Hochland-Eierschlange

Familie: Nattern (Colubridae)

In meiner Kindheit hielt ich bereits eine adulte Dasypeltis scabra. Im September 2009 bekamen wir per Tausch gegen eine ENZ Heterodon nasicus ein adultes Weibchen von Dasypeltis atra!! Leider verstarb das Tier ca. 2 Wochen nach Erhalt an Legenot! Ab März 2010 bekamen wir zwei deutsche Nachzuchten von D. atra aus 7/2009 von H. Göthel aus Norddeutschland. Wir halten seit 2013 nicht mehr meine geliebten Eierschlangen mehr wegen der schwierigen Futterbeschaffung. Wachteleier wurden nicht gefressen, Finkeneier oder Taubeneier, sowie Zwergpapageieneier waren die Favoriten...


Merkmaledasy27

Dasypeltis atra kommt in 3 Varianten vor: es gibt eine schwarze Hochlandart und eine Tieflandart in leicht grünlich-brauner oder rot-brauner Färbung im selben Verbreitungsgebiet. GL: 50-80cm, max. 1,1m; ♀ sind grundsätzlich größer als ♂.

Unterarten

- keine -

Vorkommen/ Habitat

Äthiopien, Burundi, Rep. Kongo, Kenia, Ruanda, Sambia, Sudan, Tansania, Uganda. montan: 1000-2800m NN, meist >1500m NN; arboreal und bodenbewohnend

Haltungdasyat01

Die Haltung erfolgt im hochformatigen Terrarium mit Kletterästen und Pflanzen, Wasserschale, kleiner Höhle und geschlossenem Vogelnest bei tags ca. 25 °C und nachts ca. 18 °C.

Verhalten

Dasypeltis sind grundsätzlich nachtaktiv.

Nahrungd atra01

Gefressen werden kleine, weichschalige Vogeleier, z.B. Finkeneier.

Fortpflanzung

Die Gelege umfassen 7-14 Eier mit einer Größe von ca. 30 x 15mm. Eiablagen erfolgen ganzjährig. Die Aufzucht erfolgt gemäß Dasypeltis medici.

Literatur & Links

Axmann, M., Bericht zum Artikel über die Haltung der Eierschlange Dasypeltis atra, Reptilia, 3 (4): 14-15, 1998

Scheurer, Thomas, Die Afrikanische Eierschlange - Dasypeltis scabra, NTV (Art für Art), 2007

 

Spawls et al. (2004²): A Field guide to the Reptiles of East Africa, London

Switak K.H., Eierschlangen der Gattung Dasypeltis, Datz, Stuttgart 51 (3): 150-155, 1998


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