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Wir haben seit 9/2010 1,1 Gonionotophis capensis, Feilnattern aus südafrikanischer Nachzucht 2010 von unserem Freund Simon. Mehelya capensis wurde erst 2011 zur Gattung Gonionotophis gestellt. Feilennattern sind in der Terraristik nicht weit verbreitet, da sie in der Natur primär Schlangen fressen. Auf ihrer Speisekarte stehen wohlklingende Namen wie Dendroaspis (Mambas) oder Bitis arietans (Puffottern). Nachzuchten sind jedoch leicht zu halten und gut an tote Babymäuse bzw. -ratten zu gewöhnen. Seit 7/2011 halten wir unser Pärchen zusammen in einem Terrarium.
Vorkommen/ Habitat: Südliches Afrika Verhalten: nachtaktiv, sehr schüchtern (der Kopf wird unter einer Schlinge versteckt bei Gefahr), bei Zugriff "schlagen" die Tiere wie ergriffene Regenwürmer um sich... eindrucksvoll. Einen Beißversuch konnten wir nie beobachten. Das Abwehrverhalten ist sehr defensiv. Haltung: Die Jungtiere hältern wir z.Zt. in Curverboxen bei tagsüber 29°C und einer Nachtabsenkung auf ca. 22°C. Alle 2-3 Tage wird eine Ecke im Terrarium befeuchtet. Sobald es dunkel wird kommen die Tiere aus ihren Höhlen und erkunden neugierig das Becken. Da Mehelya in der Natur Schlangenfresser sind, hielten wir sie zunächst einzeln. Nahrung: Babymäuse/ -ratten; Nachzuchten gehen i.d.R. problemlos an Futter (bevorzugt tot). In den USA werden bei Fressproblemen Anolis übergangsweise verfüttert. Literatur
Links http://www.creaturesandcritterscaptivebred.com/s_projects.html
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