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Natrix maura

Vipernatter  

Natrix maura (Linnaeus 1758) (engl.: viperine grass snake)

Familie: Nattern (Colubridae), Unterfamilie: Wassernattern (Natricinae)

Wir halten 2,2 Tiere der Vipernatter (Ursprung: Südfrankreich). 
Es sind Nachzuchten von Jens Gudel (1,3) und Steven Bol (1,0 gestreift)

Ungiftig; harmlos

INFO: Am 1.8.2009 erschien mein erstes Buch: 
Klesius, Thomas: Die Vipernatter
, NTV, Art-für-Art
Es ist auch bei amazon.de gelistet (Suchbegriff: "Vipernatter")

Leseauszüge aus meinem Buch:


Zum Sonnen wird auch gerne mal geklettert!

Unsere DNZ- Gruppe der Vipernatter von 2003 (0,0,4)

... abgetaucht...

Das ist die gestreifte Variante der Vipernatter.

Wir sind streng geschützt und lieben es etwas wärmer als unsere Verwandten, die Würfelnattern und die Ringelnattern. Neben Fisch ernähren wir uns v.a. auch von Regenwürmern. Wir sind die kleinste europäische Natternart uns leben sehr aquatil.

 

Steckbrief

Merkmale: Mit 60- 80cm Länge kleinste europäische Wassernatter; adulte Weibchen werden evtl. 1m oder größer. leicht zugespitzter Kopf ist deutlich vom Körper abgesetzt, runde Pupillen; Augen leicht nach oben gerichtet (aquatische Lebensweise), Schuppen stark gekielt; ähnelt durch das Zickzackmuster auf dem Rücken (v.a. bei Jungtieren) und dem Drohverhalten einer Viper (=> Name!)

Vorkommen/ Habitat:
Iberische Halbinsel, Südfrankreich, SW- Schweiz, NW- Oberitalien, westliches Nordafrika;
Am Rand stehender und langsam fließender Gewässer mit viel Ufervegetation, auch im Brackwasser, an Bergbächen und auf Feuchtwiesen; bis 1500 m Höhenlage.

Sich sonnende Vipernattern auf dem Geäst

Verhalten:
tagaktiv; sehr guter Schwimmer, lebt stark aquatisch; flieht bei Gefahr ins Wasser; bei Gefahr Abwehrverhalten wie eine Viper (Zischen, Abflachen des Kopfes und Rumpfes, mehrmaliges Zustoßen mit geschlossenem Maul); Wird oft mit echten Vipern verwechselt und darum getötet, obwohl sie absolut harmlos ist. Entleeren der Analdrüsen bei Ergreifen; 3-5 Monate Winterruhe.

Fortpflanzung:
legt im Juli ca. 4-16 Eier an feuchten Stellen in das Erdreich; Inkubationsdauer ca. 40-45 Tage

Vipernatter beim Schlupf (8/2006)


Im August 2006 hatten wir unser erstes Gelege von N. maura

Wir halten 1,3 (DNZ 2004) Tiere dieser kleinbleibenden Art, sowie 1,0 gestreift (DNZ 2005 v. Steven Bol); alles Tiere mit Ursprungsgebiet Südfrankreich.

Nahrung: Fische, Frösche, Kröten, Molche, Fischbrut, Kaulquappen

Literatur:  

Klesius, T., Die Vipernatter (Art-für-Art), NTV, Münster 2009

Gruber, U., Die Schlangen Europas, 132- 135, Stuttgart 1989

Kwet, Axel, Reptilien und Amphibien Europas, Kosmos- Verlag 2005