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| Nerodia fasciata
pictriventis*/ N. floridana*
Wir kamen zu Yvonne und Thomas wie die Jungfrau zum Kinde!
Unser ehemaliger jugendlicher Halter hatte uns gekauft (WF?), hatte irgendwann
keine Lust mehr auf uns. Er wollte uns zunächst an einem Badeweiher aussetzen!
Und das auch noch Ende November! Das ist erstens Mal tierschutzrechtlich
verboten, wir könnten fremde Krankheiten einführen und/ oder einheimische
Tierarten verdrängen (obwohl wir uns eigentlich gut mit Natrixen verstehen!).
Zum Glück hat er nachgedacht und uns Robert und Jutta übergeben. Das Aussetzen von Terrarientieren ist verboten und strafbar! Leider haben wir noch immer jeweils ein trübes Auge (mal auf die nächste Häutung warten...) Die Trübung stammt jedoch sicher nicht von einer bevorstehenden Häutung!
In diesem Fall kamen wir über Robert und Jutta zu Yvonne und Thomas. Die Vier haben einmal im Monat einen Reptilienstammtisch in Limburgerhof. Seitdem wohnen wir in Haßloch; im Januar reisen wir allerdings zu unserer hoffentlich endgültigen Bestimmung: zu Hartmut aus Heddesheim. Er hält bereits einige Wassernattern (u.a. Nerodia fasciata ssp.). Da wird es uns bestimmt gefallen! Unser Herkunftsland ist Nordamerika (v.a. Südstaaten); Wir leben aquatiler als unsere Verwandten Thamnophis und ernähren uns vorrangig von Fisch. Wir gelten als verfressen und bissig. Allerdings sind wir zwei absolut brav. Vielleicht liegt das daran, dass uns unser Frauchen und Herrchen so gut versorgt? Alles in allem sind wir pflegeleicht und werden - wie Thamnophis- trocken mit einem größeren Wasserteil/ -gefäß gehalten. Eine Wärmestelle (Spot) ist wichtig für uns. Literatur: Schmidt, D., Die gebänderte Wassernatter. Nerodia fasciata, NTV- Verlag, Art-für-Art 2004 |