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Rhynchophis boulengeri

Asiatische Langnasennatter/Rhino Snake

 

Wir halten seit 8/06 1,2 DNZ 8/2005 und 8/2006. Die Art wird selten gehalten und/ oder nachgezogen. Nachzuchttiere sind im Gegensatz zu Wildfängen unproblematisch in der Haltung.


Ein kleines Männchen bei der ersten Häutung.


Mein Schnauzenvorsatz ist übrigens flexibel!


8/2011 hatten wir unsere ersten Langnasenbabys...juchuh:-)

4 Jungtiere von 2011

Unser kleineres Männchen zeigt auch bläuliche Töne...


Unser einjähriges Weibchen beim Ausruhen. Sie befindet sich auf diesem Bild in der Umfärbung von Grau nach Grün.

 


Jungtiere müssen meist 6-12 Monate mit aufgetauten Rattenfüßen unterstützt gefüttert werden. Unsere kleine Rhyncho hilft aber fleißig beim Fressen mit! Es muss nur das Mäulchen vorsichtig geöffnet werden, dann kommt der Rattenfuß oder (Geheimtipp!!) ein Streifen Hühnerherz ins Maul und sie frisst alleine weiter. Ein weiterer Geheimtipp sind kleine Süßwasserfische in einer flachen Wasserschale...klappt aber nicht immer. Hier ein Kurzvideo zur unterstützten Fütterung.
Dieses Männchen ist eine NZ von 8/06.


Semiadulte Tiere färben sich mit der Zeit um und sind mit 2-3 Jahren prachtvoll grün ausgefärbt.

Wenn die Kleinen selbständig Mäusebabys fressen, werden sie manchmal regelrecht gierig, so dass man aufpassen muss, nicht zu überfüttern.

Man sieht hier sehr gut die Zahnreihen des Oberkiefers. Die hinteren Zähne sind etwas verlängert.

Steckbrief:

Merkmale:
Größe: ca. 120-160cm, typischer Schnauzenvorsatz ("Langnase")..." das letzte Einhorn" (zumindest in Asien;-)
Färbung: als Jungtiere stahlgrau, ab ca. 12-14 Monaten langsame Umfärbung zur grünen Adultfärbung, die mit ca. 24 Monaten erreicht wird.

Vorkommen/ Habitat:
Nördliches Vietnam/ Tam Dao, SO-Asien

 

 


Das einjährige Weibchen färbt sich schon langsam grün.


Wildes "Einhorn" im Garten von Thang, Tam Dao/ N-Vietnam, 2009

Verhalten:

Haltung bei ca. 22-27 Grad Celsius, nachts bis knapp unter 20 Grad Celsius.
Ruhige Schlange, tagaktiv; Jungtiere verweigern oft während der ersten 6-12 Monate Mäusebabys als angebotenes Futter. Wir werden von unseren Erfahrungen berichten...
Überwinterung: 8-10 Wochen bei 12-18 Grad Celsius

Fortpflanzung: eierlegend

Nahrung:
Nagetiere (Mäuse, Ratten bzw. Teile davon). Lt. Aussagen anderer Halter werden auch Fische gefressen. Hier ist sicher die Bewegung stimulierend. Jungtiere müssen die ersten 6-12 Monate meist unterstützt gefüttert werden (s.o.) In der Natur stehen eventuell Echsen auf dem Speiseplan. Ab einer gewissen Körpergröße fressen die Nattern problemlos Mäuse/ Ratten von der Pinzette. Es gibt Berichte, nach denen Jungtiere problemlos lebende Süßwasserfische aus der Wasserschale fressen. Sicher einen Versuch wert!


Jungtier

Literatur:

Brachtel, N. (1998): Das Portrait: Rhynchophis boulengeri Mocquard – Sauria, Berlin, 20 (1): 2.

Orlov, N., Ryabov, S., Schulz, K.-D., Eine seltene Natter aus Nordvietnam, Rhynchophis boulengeri Mocquard , 1897 (Squamata: Serpentes: Colubridae), Sauria, Berlin, 1: 3-8, 1999

Schulz, B. & Schulz, K.-D., Zur Kenntnis, Pflege und Zucht der Vietnamesischen Langnasennatter, Rhynchophis boulengeri Mocquard, 1897, Reptilia 87, NTV 2/2011

Schulz, KD (Hg), Old World Ratsnakes: A collection of papers, 2013

Links:

Kurzvideo zur unterstützten Fütterung