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Rhynchophis boulengeri
(Asiatische Langnasennatter)
 
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Wir
halten seit 8/06 2,3 (DNZ 8/2005 und 8/2006). Die Art wird z.Zt. noch selten gehalten und/ oder
nachgezogen. Nachzuchttiere sind im Gegensatz zu Wildfängen unproblematisch in
der Haltung.
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Ein kleines Männchen bei der ersten Häutung.
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Der Schnauzenvorsatz ist übrigens flexibel!
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Unser einjähriges Weibchen beim
Ausruhen. Sie befindet sich auf diesem Bild in der Umfärbung von Grau
nach Grün.
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Jungtiere müssen meist 6-12 Monate mit
aufgetauten Rattenfüßen unterstützt gefüttert werden. Unsere kleine Rhyncho hilft aber fleißig beim Fressen
mit! Es muss nur das Mäulchen vorsichtig geöffnet werden, dann kommt der
Rattenfuß ins Maul und sie frisst alleine weiter.
Dieses Männchen ist eine NZ von 8/06.
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Semiadulte Tiere färben sich mit der Zeit um und sind mit ca. 2 Jahren
prachtvoll grün ausgefärbt.
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Wenn die Kleinen selbständig Mäusebabys fressen, werden sie manchmal
regelrecht gierig, so dass man aufpassen muss, nicht zu überfüttern.
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Trugnatter oder nicht? Man sieht hier
sehr gut die Zahnreihen des Oberkiefers. Sind die hinteren Zähne nicht
etwas verlängert?
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Steckbrief: Merkmale:
Größe:
ca. 120-160cm, typischer Schnauzenvorsatz ("Langnase")..." das
letzte Einhorn" (zumindest in Asien;-)
Färbung: als Jungtiere stahlgrau, ab ca. 12-14 Monaten langsame Umfärbung zur
grünen Adultfärbung, die mit ca. 24 Monaten erreicht wird.
Vorkommen/ Habitat:
Nördliches
Vietnam/ Tam Dao, SO-Asien
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Das einjährige Weibchen färbt sich schon langsam grün.
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Verhalten:
Haltung bei ca. 22-27 Grad Celsius, nachts
bis knapp unter 20 Grad Celsius.
Ruhige Schlange, tagaktiv; Jungtiere verweigern oft während der
ersten 6-12 Monate Mäusebabys als angebotenes Futter. Wir werden von unseren
Erfahrungen berichten...
Überwinterung: 8-10 Wochen bei 12-18 Grad Celsius
Fortpflanzung:
Nahrung:
Nagetiere (Mäuse, Ratten
bzw. Teile davon). Lt. Aussagen anderer Halter werden auch Fische gefressen.
Hier ist sicher die Bewegung stimulierend. Jungtiere müssen die ersten 6-12
Monate unterstützt gefüttert werden (s.o.) In der Natur stehen eventuell
Echsen auf dem Speiseplan. Ab einer gewissen Körpergröße fressen die Nattern
problemlos Mäuse/ Ratten von der Pinzette.
Literatur:
Brachtel,
N. (1998): Das Portrait: Rhynchophis boulengeri Mocquard – Sauria, Berlin, 20
(1): 2.
Orlov,
N., Ryabov, S., Schulz, K.-D., Eine seltene Natter aus Nordvietnam, Rhynchophis
boulengeri Mocquard, 1897 (Squamata: Serpentes: Colubridae), Sauria, Berlin, 1:
3-8, 1999 |