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Orthriophis taeniurus "yellow beauty"*
Schönnatter
(ehem: Elaphe taeniura)

Familie: Nattern (Colubridae)

- Ungiftig/ Ungefährlich -

Steckbrief: Unter den Schönnattern Asiens gibt es wahre "Riesen" (z.B. O.t. ridley oder auch O.t. ssp. "Blue Beauty"; ca.2,70m GL), aber auch kleiner bleibende Unterarten von ca. 160cm GL, wie z.B. O.t. ssp. "Yellow Beauty". "Blue Beauty" bzw. "Yellow Beauty" sind Schönnattern, die bislang noch keiner Unterart zugeordnet werden können. Die Nomenklatur ist hier im steten Wandel begriffen und wird noch für Überraschungen sorgen...

Wunderschön und typisch für alle Schönnattern ist der schwarze Kopfstreifen. Schönnattern sind sehr aufmerksame Tiere und beobachten die Vorgänge im und um ihr Terrarium ständig. Der Kopf ist lang gestreckt. Unsere noch nicht bestimmte Unterart zeigt eine gelbliche Grundfärbung (daher: "Yellow Beauty" = "Gelbe Schönheit"). Wir haben unser Nachzucht- Pärchen von unseren österreichischen Freunden Frank & Petra Kerbler.

Merkmale: 
Größe: ca. 160cm GL, aber sehr schlank

Vorkommen/ Habitat:
Südostasien; Vietnam

Haltung: Tagsüber ca. 24-28o Celsius (lokal ca. 35oC), leichte Nachtabsenkung; Trockenterrarium mit einer stets feuchten Stelle (z.B. Wetbox, umgedrehter Tontopf), die die Tiere dauerhaft aufsuchen können. Überwinterung bei ca. 14oC für ca. 8 Wochen

Terrarium: Kletteräste, Versteckplätze (trocken und ein feuchter). Aufwärmmöglichkeit

Verhalten: Es sind sehr umgängliche Tiere, die problemlos in der Haltung sind. Sie sind tagaktiv und gute Fresser.

Fortpflanzung: Weibchen sollten möglichst erst ab dem 3. Lebensjahr - in Abhängigkeit zum allgemeinen körperlichen Zustand und Gewicht - verpaart werden. Ansonsten könnte es während der Trächtigkeit zu Komplikationen kommen (Legenot// zur Eibildung benötigtes, aber nicht ausreichend vorhandenes Calcium wird den Knochen entnommen > Wirbelsäulenverkrümmung// zu geringe Körperreserven schwächen die Weibchen zu sehr). Außerdem wachsen zu früh verpaarte Weibchen oft nicht mehr ausreichend und erreichen dann nicht mehr die normale Endgröße.

- Beschreibung folgt-

Nahrung: Mäuse/ Nager

Literatur/ Links

  • Schulz, K.-D., Eine Monographie der Schlangengattung Elaphe Fitzinger, 1996.
  • www.taeniura.at