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Die Gattung Takydromus (Asiatische
Langschwanzeidechsen) Wir haben Haltungserfahrungen mit 2
Arten: a) Takydromus smaragdinus
(Smaragd-Langschwanzeidechse)
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Wir halten 1,1 T. smaragdinus (DNZ 2011), die
wir von unseren Freunden Andreas und Geli Danier im Juli 2011 bekommen
haben. Es sind sehr eindrucksvolle Tiere, die uns sehr viel Freude
bereiten.
<< Zur Sommerzeit dürfen die Eidechsen immer brav
natürliches UV-Licht "tanken".
Links im Bild unser Mädel mit
ca. 11Wochen :-)
Im Dezember 2011 schlüpften bei uns die ersten 2
Nachzuchten... ein Pärchen:-) |

Rechts im Bild ist unser Männchen, was recht leicht an der braunen Wange zu erkennen ist. >> Ein
bisschen wie kleine Warane...;-))
Vorkommen/ Habitat:
Nur auf dem südjapanischen Ryukyu-Archipel! Verhalten: gesellig, untereinander nicht sehr
territorial, tagaktiv; arboricol lebend (klettert sehr viel), der Greifschwanz
ist nicht so lang wie bei T. sexlineatus und wird teilweise beim Klettern verwendet
und dient der Stabilität beim Fortkommen im höheren Gras; zum Jagen gehen die Tiere auf den Boden; zum
Schlafen liegen die Echsen gerne in dichter Bepflanzung in der Höhe (Prädatorenschutz); Haltung:
Da die Tiere sich viel im Geäst aufhalten, sollten Klettermöglichkeiten
bereitgestellt werden; eine ausgeprägte
Winterruhe ist nicht notwendig; tägliches Sprühen wichtig, da die Tiere
Feuchtigkeit v.a. von Tropfen auf Blättern/ Ästen aufnehmen; das Becken sollte
nicht nass oder durchgängig feucht sein, da dies zu weiteren Krankheiten
führen kann. Auf ausreichende Durchlüftung ist zu achten.
Ein Wärmespot ist unabdingbar; die Tiere sonnen sich gerne im Wärmekegel.
UV-Beleuchtung ist wichtig. Wir verwenden BrightSun (50W) oder Solar
Raptor- UV-Lampen mit gutem Erfolg. Temperaturen tags: 24-27 °C mit
leichter Nachtabsenkung Nahrung: Kleininsekten (Heimchen, (Frucht-)Fliegen,
Grillen, Heuschrecken; alles in entsprechender Größe zur Echse); die Eidechsen
gehen schnell und aufmerksam auf Jagd nach herumlaufender Beute
(optischer Reiz) Nachzucht: Inkubation
bei 26-27 °C und ca. 95% Luftfeuchte (bei uns auf Perlit) über ca. 44
Tage. Jungtiere haben eine KRL von ca. 2,4cm bei einem mittleren
"Kampfgewicht" von ca. 0,3 Gramm! UV + Multivitaminsupplementierung des
Futters (s. o.) bei der Aufzucht sehr wichtig! Tipps:
sehr selten gehaltene Lacertide. MIttlerweile sind
Nachzuchten - wenn auch noch
selten - verfügbar...auch im Schlangenland;-) |

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b)
Takydromus sexlineatus
(SO-Asiatische Langschwanzeidechse)
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DNZ 2004
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Ich bin ein kleiner Asiat und meine Art hat
ein riesiges Verbreitungsgebiet in Südostasien. Ich selbst bin eine deutsche
Nachzucht vom November 2004. Ich mag kleine Grillen, Drosophilas und trinke am
Liebsten Wasser von Blättern. Leider bin ich Einzelkind und warte darauf,
dass ich bald viele kleine Brüder und Schwester dazu bekomme. Aber nur
Nachzuchten, denn v.a. asiatische Wildfänge sind oft mit Parasiten
behaftet und/ oder dehydriert. Normalerweise vertragen wir uns sehr gut
untereinander! Unser Name stammt daher, dass wir einen sehr langen Schwanz
besitzen (5/6tel unserer Gesamtlänge von ca. 36cm!; bloß kein Neid ;-P),
mit dem wir super klettern oder uns besser im hohen Gras abstützen und
bewegen können. Er kann sehr leicht abbrechen. MIttlerweile leben wir
nicht mehr im Schlangenland (Stand 2010)...dafür aber unsere verwandte Art
vom südjapanischen Ryukyu-Archipel:-) |
Vorkommen/ Habitat: sehr weit verbreitet im südostasiatischen Raum, gehört zu den Lacertiden
Verhalten: gesellig, untereinander nicht sehr
territorial, tagaktiv; arboricol lebend (klettert sehr viel), Greifschwanz wird
auch beim Klettern verwendet; zum Jagen gehen die Tiere auch auf den Boden; zum
Schlafen liegen die Echsen gerne in dichter Bepflanzung in der Höhe (Prädatorenschutz); Haltung:
da die Tiere sich viel im Geäst aufhalten, sollten Klettermöglichkeiten
bereitgestellt werden; das Terrarium sollte Hochformat haben; eine ausgeprägte
Winterruhe ist nicht notwendig; tägliches Sprühen wichtig, da die Tiere
Feuchtigkeit v.a. von Tropfen auf Blättern/ Ästen aufnehmen; das Becken sollte
aber nicht nass oder durchgängig feucht sein, da dies zu weiteren Krankheiten
führen kann. Die Feuchtigkeit sollte spätestens innerhalb zwei Stunden
oberflächlich abgetrocknet sein. Auf ausreichende Durchlüftung ist zu achten.
Ein Wärmespot ist unabdingbar; die Tiere sonnen sich gerne im Wärmekegel.
Nahrung: Kleininsekten (Heimchen, (Frucht-)Fliegen,
Grillen, Heuschrecken; alles in entsprechender Größe zur Echse); gesunde Tiere
gehen meist schnell an herumlaufende Beute
Tipps: Takydromus sexlineatus wird
selten dauerhaft gehalten oder nachgezogen. Als Wildfänge (WF) tragen die Tiere
oft Ekto-(Außen) oder Endo-(Innen) Parasiten mit sich. Daher muss eine
Quarantäne bei Wildfängen von mindestens 6 Wochen durchgeführt werden, um den
restlichen Tierbestand zu schützen. Dabei soll eine Kotprobe durchgeführt
werden (GEVO, Exomed). Durch Transport und Zwischenlagerung sind die Tiere oft
auch dehydriert und weisen z.B. Nierenschäden auf. Durch solch stressbedingte
Schwächungen kann es auch zum Ausbruch weiterer Krankheiten kommen.
Wenn möglich sollten Nachzuchten erworben werden. Solche Nachzuchten sind oft
Nachzuchten von importierten WF. Generell sollte bei allen Neuzugängen eine
Quarantänezeit (s.o.) in einem möglichst sterilen und leicht zu reinigenden
Becken eingehalten werden.
Literaturtipp
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Uwe Schlüter, Die Langschwanzeidechsen
der Gattung Takydromus, Kirschner & Seufer (2003) |
Empfehlenswerter Link zu unseren Freunden Andreas
& Geli
Danier:
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