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Takydromus sexlineatus (Langschwanzeidechse)
Vorkommen/ Habitat: sehr weit verbreitet im südostasiatischen Raum, gehört zu den Lacertiden Verhalten: gesellig, untereinander nicht sehr territorial, tagaktiv; arboricol lebend (klettert sehr viel), Greifschwanz wird auch beim Klettern verwendet; zum Jagen gehen die Tiere auch auf den Boden; zum Schlafen liegen die Echsen gerne in dichter Bepflanzung in der Höhe (Prädatorenschutz); Haltung: da die Tiere sich viel im Geäst aufhalten, sollten Klettermöglichkeiten bereitgestellt werden; das Terrarium sollte Hochformat haben; eine ausgeprägte Winterruhe ist nicht notwendig; tägliches Sprühen wichtig, da die Tiere Feuchtigkeit v.a. von Tropfen auf Blättern/ Ästen aufnehmen; das Becken sollte aber nicht nass oder durchgängig feucht sein, da dies zu weiteren Krankheiten führen kann. Die Feuchtigkeit sollte spätestens innerhalb zwei Stunden oberflächlich abgetrocknet sein. Auf ausreichende Durchlüftung ist zu achten. Ein Wärmespot ist unabdingbar; die Tiere sonnen sich gerne im Wärmekegel. Nahrung: Kleininsekten (Heimchen, (Frucht-)Fliegen, Grillen, Heuschrecken; alles in entsprechender Größe zur Echse); gesunde Tiere gehen meist schnell an herumlaufende Beute Tipps: Takydromus sexlineatus wird
selten dauerhaft gehalten oder nachgezogen. Als Wildfänge (WF) tragen die Tiere
oft Ekto-(Außen) oder Endo-(Innen) Parasiten mit sich. Daher muss eine
Quarantäne bei Wildfängen von mindestens 6 Wochen durchgeführt werden, um den
restlichen Tierbestand zu schützen. Dabei soll eine Kotprobe durchgeführt
werden (GEVO, Exomed). Durch Transport und Zwischenlagerung sind die Tiere oft
auch dehydriert und weisen z.B. Nierenschäden auf. Durch solch stressbedingte
Schwächungen kann es auch zum Ausbruch weiterer Krankheiten kommen.
Literaturtipp:
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