START

Abzugeben

Candoia p.

Dasypeltis s.

Diadophis p.

Drymobius m.

Elaphe quatuorlineata

E. mandarinus

H. nasicus

Natrix maura

Natrix n.natrix

N.n.schweizeri

N. tesselata

Nerodia sp.

O. aestivus

O. p. coxi

Oreocryptophis p. laticinctus

O. taeniurus

P. guttatus

Python regius

Rh.prasinum

Rh. frenatum

Rhynchophis

Thamnophis

Xenochrophis

Z. persicus

Zamenis situla

Z. lineatus

Echsen

Amphibien

Turtles

Nagetiere

Das sind wir

Reiseberichte

Kera- Reptiles

Gästebuch

Links

E-Mail

 

Xenochrophis vittatus (LINNAEUS)
(Gestreifte Fischnatter)

früher: Natrix vittata

GL bis 70cm; Männchen nur bis 51cm. 
Die südostasiatische Gattung Xenochrophis gilt als recht bissig, was bei X. vittatus jedoch keineswegs zutreffend ist. Ihr Verhalten erinnert eher an das diverser Thamnophisarten. Die Art wurde in Deutschland bisher kaum nachgezogen (uns ist bundesweit nur ein Züchterpaar bekannt). Unsere Tiere sind NZen von 2002. Literarisch kaum beschrieben ist die Art verwandt mit X. piscator, die als bissig gilt und nicht ganz zu verkennende Giftwirkung (über den Speichel) zeigt.

Vorkommen/ Habitat: Indonesien; Sumatra, Java, Sulawesi, Singapur;

Verhalten:
Sie bevorzugt Graslandschaften und offene Feuchtflächen und jagt v.a. morgens nach Fischen, Fröschen und deren Kaulquappen: Zweimal im Jahr werden ca. 4-8 Eier gelegt. Vor allem Jungtiere halten sich überwiegend im Wasser auf.

Haltung: bei ca. 25 Grad mit rel. großer Wasserfläche, da die Tiere epochal oft im Wasser liegen; Jungtiere oft versteckter lebend. Wir sprühen einen Bereich des Beckens täglich (morgens!). Wie auch die Thamnophen dürfen die Fischnattern nicht "nass", sondern sollten eher trocken gehalten werden um Krankheiten vorzubeugen. Man sollte mehrere Versteckplätze anbieten, da die Tiere gerne Rückzugsmöglichkeiten aufsuchen. 

Nahrung: Fisch (Moderlieschen, gewässerte Stinte, seltener Victoria- Seebarsch), der bei jeder Fütterung mit einem Korvimin/ Vitamin B- Pulver leicht bestäubt wird. Die Tiere stören sich nicht daran. Besonderheit: Im Gegensatz zu unseren Thamnophen und Natricinae füttern wir die "Xenos" nur morgens, da sie nachmittags bzw. abends kaum ans Futter gehen! Es ist möglich, dass einzelne Tiere in Gefangenschaft sogar tote Babymäuse (!) fressen (mündl. Mitteilung D. Grübner). Unsere Tiere fressen allerdings keine Mäusebabys. Einige unserer Tiere fressen von Pinzette.

 

 

Im November 2007 hatten wir erstmals Nachzuchten (0,0,6). Die Jungnattern häuten sich nach ca. 2 Wochen und müssen recht feucht gehalten werden.

 

Literatur:

Manthey, U., Grossmann, W., Amphibien und Reptilien Südostasiens, S. 398 f NTV- Verlag, Berlin 1997